Jun 232011
 

Ökostrom ist der Trend der letzten Monate. Immer mehr Ökostrom Anbieter erscheinen auf dem Markt, um die steigende Nachfrage nach dem grünen Strom zu befriedigen. Gerade durch die schlimmen Ereignisse In Japan ist Atomkraft in Deutschland stark in die Kritik gekommen und ein tieferes Umweltbewusstsein ist in den Köpfen der Menschen entstanden. Was aber steckt hinter dem Begriff Ökostrom? Nutzt Ökostrom wirklich etwas? Und worauf müssen Verbraucher bei einem Wechsel zu einem Ökostromtarif achten?

Ökostrom steht für elektrische Energie, die aus regenerativen und damit umweltfreundlichen Energiequellen gewonnen wird. Zu diesen Energiequellen gehören Solarenergie, Wind- und Wasserenergie. Ökostrom Anbieter verpflichten sich oftmals dazu einen gewissen Teil der Gewinne in den Neubau zur ökologischen Energieerzeugung zu stecken. Beauftragt ein Haushalt einen Ökostrom Anbieter, so verpflichtet sich dieser die Menge an bestelltem Ökostrom in das deutsche Stromnetz zu speisen. In Deutschland speisen alle Stromanbieter ihren verkauften Strom in ein großes Netz, aus dem dann die einzelnen Haushalte versorgt werden. Je mehr Haushalte also Ökostrom ordern desto „grüner“ wird das deutsche Stromnetz insgesamt.

Der Begriff des Ökostroms ist in Deutschland aber noch nicht geschützt, d.h. es gibt keine offizielle Stelle, die den angebotenen Strommix der einzelnen Ökostromanbieter testet und zertifiziert. Dadurch gibt es Tarife am Markt, die sich zwar Ökostrom nennen, in Wahrheit aber nur zu einem sehr kleinen Teil aus Ökostrom bestehen. Der restliche Teil des Strommixes wird weiterhin aus Atomstrom o.ä. bezogen. Verbraucher müssen hier aufpassen und einen Blick in das Kleingedruckte werfen, damit sie auch sicher gehen echten Ökostrom zu beziehen.

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